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Sportkreis Mergentheim

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Von links nach rechts: Dirk Schlenker, Hans-Walter Selig, Walter Frick, Werner Steinke, Günther Hofmann, Waldemar Pagel, Simone Bauer, Reinhold Balbach, Sandra Eidel, Rüdiger Wellm, Michael Frank

 

 

Vorsitzender Volker Silberzahn musste aufgrund einer Corona-Infektion kurzfristig passen. Sein Stellvertreter Rüdiger Wellm führt allerdings souverän durch den Abend. Trotz der Folgen durch die Pandemie kann der Sportkreis voller Zuversicht nach vorn blicken.
In ihrem Grußwort unterstrich Sozialdezernentin Elisabeth Krug die Bedeutung des Sportkreises als Dachverband der Vereine für das gesellschaftliche Leben – vor allen in solch schwierigen Zeiten. Sie hob die wertvolle Arbeit aller Ehrenamtlichen hervor. Sie seien Garanten dafür, viele Herausforderungen zu meistern – wie eben aktuell die Integration der Ukraine-Flüchtlinge. Krug sicherte dem Sportkreis jegliche (finanzielle) Unterstützung zu.
Dr. Fritz Bullinger, Vorsitzender des Turngaus Hohenlohe, bezeichnete den Sportkreis als echte Stütze, auf „die immer Verlass ist“. Aus seiner Sicht hätten die Vereine eine gute Zukunft, wenn sie attraktive Sportarten im Angebot hätten, ohne das Traditionelle zu vernachlässigen. Die Vereine seien wichtiger denn je, deswegen brauche es auch mehr Menschen, die sich einbrächten.
Stellvertretend für Volker Silberzahn trug Rüdiger Wellm den Bericht des Vorsitzenden vor. Der Sportkreis Mergentheim sei der kleinste im Reigen jener 24, die im WLSB organisiert seien. Die Aufgaben des ganzen Teams seien qualitativ und quantitativ hoch zu bewerten. Auch in Stuttgart sei bekannt, dass „wir trotz der großen Entfernung zum Hauptsitz des WLSB tolle Arbeit leisten und eine verlässliche Institution in der Fläche sind“.
Durch die Pandemie habe der Sportkreis rund 500 Mitglieder verloren, im Gegensatz dazu zwei Vereine hinzugewonnen. Ziel sei es, schnell wieder eine Kehrtwende einzuleiten. Viel habe sich in den letzten beiden Jahren beim Sportkreis online abgespielt. Silberzahn würdigte die Arbeit der Geschäftsstelle unter Leitung von Simone Bauer. Die Zusammenarbeit mit der Sportjugend in den gleichen Räumen nannte er „gewinnbringend“.
Der Sportkreis stehe in finanzieller Hinsicht auf soliden Beinen. Silberzahn begrüßte den Einsatz des WLSB für den Solidarpakt IV, der 2021 durch die Landesregierung auf den Weg gebracht worden war. Hierdurch werde die Arbeit der Vereine wesentlich unterstützt. Erfreulich sei der Umstand, dass der zur Verfügung stehende Betrag um 18 auf 105 Millionen Euro gesteigert worden sei.

 

Für 2023 hofft Silberzahn, dass der beliebte Sportkreisball wieder durchgeführt werden könne. Weiter wies Silberzahn auf die Bedeutung des Sportabzeichens hin. Es sei eine Pflichtaufgabe für die Sportkreise, diese Angebote zu fördern und umzusetzen. „Eine Pflichtaufgabe, die wir gerne und mit Herzblut erfüllen“. Für das laufende Jahr erhoffe man sich wieder eine Steigerung der Teilnehmerzahlen.

Weiterhin hob der Vorsitzende die Bedeutung der Kooperation Schule – Verein hervor. „Dies wird auch in Zukunft ein wichtiger Baustein der Sportkreistätigkeit sein, denn dieser Bereich ist noch lange noch an der Grenze des Möglichen angelangt“. Abschließend würdigte Silberzahn all jene, die sich in der verschiedensten Form zum Wohl des Sports einbrächten.
Kassenverwalter Werner Steinke legte einen soliden Finanzbericht vor, an dem die Kassenprüfer Eugen Dürr und Michael Müller nichts zu beanstanden hatten. Aufgrund geringerer Ausgaben könne in diesem Jahr mehr Geld an die Vereine für Jugend fördernde Maßnahmen weitergegeben werden.

 

Als „klein, aber fein“ betitelte WLSB-Präsident Andreas Felchle den Sportkreis Mergentheim. Er betonte, dass der WLSB durch Corona 2020 etwa 55 000 Mitglieder verloren habe. Doch schon jetzt sei erkennbar, dass dieser Trend sich erfreulicherweise wieder umkehre. Jetzt gelte es, wieder zu wachsen. Hier seien alle gefordert. Um die Vereine in eine gute Zukunft zu führen, sei es erforderlich, weitere Einschränkungen für den Sport zu verhindern.

Abschließend nahm Andreas Felchle de Entlastung des gesamten Vorstandes vor, der einstimmig entsprochen wurde. Der Präsident leitete auch die Wahlen, die per Akklamation über die Bühne gingen Aus dem Sportkreisvorstand sollte an diesem Abend eigentlich Robert Volkert verabschiedet werden. Aufgrund einer anderen Verpflichtung war dies allerdings nicht möglich. Die Ehrung für den Funktionär, der nach 46 Jahren sein Amt als Oberschützenmeister abgibt, soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Mit dem Hinweis, dass der Sportkreistag 2024 im Vorbachtal geplant sei, und dem Dank an alle ehrenamtlich Engagierten, schloss Rüdiger Wellm den Sportkreistag.

 

Wahlergebnis:

Vorsitzender: Volker Silberzahn; Stellvertretende Vorsitzende: Hans-Walter Selig, Werner Steinke, Rüdiger Wellm; Sportkreisjugendleiter: Reinhold Balbach; Sportkreisrat setzt sich zusammen: Jugendvertreter: Michael Frank; Vertreter der Vereine: Walter Frick, Günther Hofmann, Dirk Schlenker; Referentin Sportabzeichen: Sandra Eidel; Referent Senioren: Waldemar Pagel; Referent Schule Verein: Michael Frank: Kassenprüfer: Eugen Dürr, Michael Müller; Vertreter Landessportjugendtag: Volker Silberzahn, Werner Steinke, Rüdiger Wellm, Ersatzdelegierter: Hans-Walter Selig

 

 

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